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Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, 1749 - 1832

So sucht man in dem weiten Sand des Meers vergebens eine Perle, die verborgen in stillen Schalen
eingeschlossen ruht.
Wir mögen die Welt kennen lernen, wie wir wollen, sie wird immer eine Tag- und eine Nachtseite behalten.
Wir wollen einander nicht aufs ewige Leben vertrösten. Hier noch müssen wir glücklich sein.
Was man nicht weiß, das eben brauchte man, Und was man weiß, kann man nicht brauchen.
Wer edel ist, den suchet die Gefahr. Und er such sie: so müssen sie sich treffen.
Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.
Wenn wir das, was wir wissen, nach anderer Methode oder wohl gar in fremder Sprache dargelegt finden, so erhält es einen sonderbaren Reiz der Neuheit und frischen Ansehens.
Niemand weiß, was er tut, wenn er recht handelt: aber des Unrechten sind wir uns immer bewusst.
Was ist das für eine Zeit, wo man die Begrabenen beneiden muss?
Aller Anfang ist leicht, und die letzten Stufen werden am seltensten erstiegen.
Ach, welch ein Unterschied ist es, ob man sich oder andere beurteilt.








Copyright: © 2001, Stefan Truttmann
Überarbeitung: 2002-10-20.
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